Technische Hinweise

Wichtige Informationen zur DIN EN 13561

M&F-Markisen sind CE-konform und entsprechen der DIN EN 13561, Windwiderstandsklasse 2. Bei Montage auf Holz kann keine Windwiderstandsklasse angegeben werden.

Wir beraten Sie gerne über den bestmöglichen Einsatz unserer Produkte in Bezug auf Eignung und Montage. Beachten Sie bitte, dass dies ohne Ihre Information über die Montagesituation und Montageuntergrund nicht möglich ist. Kann unser Produkt aufgrund fehlender oder falscher Angaben nicht ordnungsgemäß verwendet werden, lehnen wir oder von uns zur Hilfe beauftragte Personen jegliche Haftung aufgrund daraus resultierender Schäden ab.

Ohne die bereits erläuterten Angaben beinhaltet der Lieferumfang unserer Markisen die jeweils benötigte Anzahl an Konsolen für Montage auf Beton B 25. Für die Montage auf andere Untergründe als Beton B 25 ist die im Standardumfang enthaltene Konsolenanzahl nicht geeignet.

Im montierten Zustand erreichen M&F-Markisen nach DIN 13561 mindestens die Anforderungen der Windklasse 2 (Windstärke 5 nach Beaufort bzw. Windgeschwindigkeit von 10,2 m/sek.) wenn die von M&F vorgegebene Anzahl und Art der Konsolen verwendet wurde und die angegebenen Dübelauszugskräfte berücksichtigt wurden. Dabei sind die Hinweise der Hersteller der verwendeten Dübel zu beachten.

Sicherheitshinweis

Jeder M&F-Markise liegen jeweils eine Montage- und eine Bedienungsanleitung bei. Die darin enthaltenen Hinweise sind unbedingt zu beachten.

Allgemeine Hinweise

Unsere Produkte sind Einzel- bzw. Maßanfertigungen und können daher weder umgetauscht noch zurückgenommen werden.

Markisen als Regenschutz

Eine Markise ist vorrangig ein Sonnenschutz. Qualität und Ausrüstung der Markise erlauben, diese bei leichtem Regen zu verwenden, wenn die Neigung des Tuches auf mindestens 15 Grad eingestellt wurde. Bei starkem Regen muss die Markise eingefahren werden, da sonst die Gefahr der Bildung von Wassersäcken besteht. Dadurch kann die Markise beschädigt und Menschen gefährdet werden.

Produkteigenschaften von M&F-Markisentüchern

Markisentücher sind technische Gewebe, die neben der funktionellen Aufgabe auch noch dekorativ sind. Sie sind Hochleistungsprodukte, die strengen technischen Anforderungen entsprechen. Bei jeder Produktion werden sie umfangreichen Labortests unterzogen. Anforderungen wie Wasserdichtigkeit, Steifi gkeit, schmutz- und wasserabweisende Eigenschaften, Einreiß- und Weiterreißfestigkeit, Farbechtheit und viele andere Eigenschaften werden festgelegt, gemessen, und für jeden Tuchtyp von den Webereien garantiert.

Obwohl bei der Herstellung nur kontrolliertes Tuch erster Wahl verwendet wird, sind der Perfektion Grenzen gesetzt. Bestimmte Erscheinungen im Tuch werden von Markisenbesitzern mitunter beanstandet, sind aber auch beim heutigen Stand der Technik nicht vollkommen auszuschließen.

1. Knickfalten

entstehen bei der Konfektion des Sonnenschutztuches. An der gefalteten Stelle kann im Gegenlicht, vor allem bei hellen Farben, ein dunkler Strich sichtbar werden, der durch Knickung der Beschichtung bzw. Ausrüstung entsteht (Lichtbrechung).

2. Welligkeit im Naht- und Bahnenbereich

kann entlang der Seitensäume im Bereich der Nähte und mitten in den Bahnen entstehen. Das Tuch wird an den Nähten doppelt gelegt. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Aufrolldurchmesser. Die Spannung, die durch die Gelenkarme und das Durchhängen der Wickelwelle und/oder des Ausfallprofi ls entsteht, kann diese Effekte begünstigen. Dieser Effekt verstärkt sich mit der Größe der Ausladung. Auch wenn sich durch starken Regen ein Wassersack im Tuch gebildet hat, tritt Welligkeit auf.

3. Wasserdichtheit/Regenbeständigkeit

Sonnenschutzgewebe sind mit einem wasserabstoßenden Finish imprägniert und bleiben bei guter Pfl ege und einem Neigungswinkel von mindestens 15° während eines kurzen, leichten Regenfalls regenbeständig. Bei längeren Perioden und/oder schwerem Regenfall muss die Markise geschlossen bleiben oder eingerollt werden, um Schaden zu vermeiden. Ist das Tuch nass geworden, muss die Markise spätestens nach 3–4 Tagen zum Trocknen ausgefahren werden, um die Bildung von Stockflecken zu verhindern.

4. Seitenbahnenlängung

Das Tuch wird meist durch ein aktives Federsystem fast permanent auf Spannung gehalten. Nähte und Säume wirken zwar wie eine Verstärkung, müssen aber auch die höchste Belastung aushalten. Beim Aufrollen des Tuches liegen die Säume und Nähte übereinander, was Druck und Spannung noch erhöht. Dadurch werden sie besonders beansprucht und gedehnt. Dies kann dazu führen, dass die Seitensäume des Markisentuchs im ausgefahrenen Zustand herunterhängen. Dieser Effekt verstärkt sich mit der Größe der Ausladung.

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